Defekte oder ausgediente Elektrogeräte gehören nicht in den Hausmüll, auch nicht in den Sperrmüll. Sie enthalten Schadstoffe und wertvolle Rohstoffe, und das Elektrogesetz (ElektroG) verlangt eine getrennte Sammlung.
Abgabe auf dem Wertstoffhof
Die kommunalen Wertstoffhöfe nehmen Elektroaltgeräte aus Privathaushalten kostenlos an. Meist gibt es Mengengrenzen pro Besuch:
- Berlin: bis zu 20 haushaltsübliche Geräte, höchstens 5 je Geräteart
- Hamburg: Kühlgeräte höchstens 2 Stück
- Köln: Photovoltaik-Module höchstens 2 pro Tag
- Stuttgart: Gruppen 1 bis 5 an allen Höfen, Großgeräte und Nachtspeicherheizgeräte nur in Plieningen, Photovoltaikmodule nur in Weilimdorf und Vaihingen; mehr als 20 Geräte vorher abstimmen
Rückgabe im Handel
Auch der Handel muss Altgeräte zurücknehmen. In der Regel gilt: Händler mit größerer Verkaufsfläche für Elektrogeräte und Lieferdienste nehmen kleine Geräte ohne Neukauf zurück, große Geräte beim Kauf eines neuen Geräts der gleichen Art. Die genauen Schwellen und Ausnahmen erklärt der jeweilige Händler oder deine Stadt.
Akkus, Batterien und Daten
- Batterien und Akkus nach Möglichkeit entnehmen und getrennt abgeben, Pole bei Lithium-Akkus abkleben.
- Beschädigte oder aufgeblähte Akkus nicht in den Hausmüll und nicht in den Sperrmüll geben, sondern an den Wertstoffhof oder die Schadstoffsammlung.
- Smartphones, Laptops und Festplatten vorher zurücksetzen und Daten sicher löschen.
Vorsicht vor „Elektrogeräte-Sammlern“ vor den Höfen. Die BSR und die Stadtreinigung Hamburg warnen davor: Wer dort abgibt, kann nicht sicher sein, dass die Geräte fachgerecht verwertet werden. Gib Geräte direkt am Hof ab.
Weitere Infos: Schadstoffe und Problemstoffe und die Hofseiten in deiner Stadt.
Allgemeine Informationen. Regeln, Mengen und Gebühren hängen vom Entsorger deiner Stadt ab. Die genannten Beispiele nennen den Stand der jeweiligen Quelle (siehe Über die Daten).