Bei Umbau und Renovierung fallen schnell Abfälle an, die nicht in die Tonne gehören. Wertstoffhöfe nehmen sie meist nur in kleinen Mengen und gegen Gebühr an.
Bauschutt am Wertstoffhof
Mineralischer Bauschutt sind Ziegel, Beton, Fliesen und ähnliche Materialien. Beispiele für Kleinmengen:
- Stuttgart: bis 50 Liter pro Tag für 5,00 €, größere Mengen werden nicht angenommen
- Mannheim: bis 120 Liter 7,00 €, bis 240 Liter 15,00 €, nur auf dem ABG-Recyclinghof
- Bonn: Staffel von 12,50 € (500 Liter) bis 50 € (2.000 Liter)
- Köln: Kleinmengen gegen Gebühr, ohne Betragsangabe auf der Seite
- Hamburg: Bauschutt nur gegen Gebühr, Preise in der Preisliste der Stadtreinigung
Was nicht angenommen wird
Dämmmaterial, Teerpappe, Außenhölzer und Baumischabfall sind in Köln und Stuttgart ausgeschlossen. Wer größere Mengen hat, bestellt einen Container bei einem Entsorgungsunternehmen oder nutzt eine Abgabestelle für Gewerbe.
Asbest
Asbest nie selbst zerkleinern oder bohren. Bei Verdacht, zum Beispiel bei Wellplatten oder Eternit aus älteren Gebäuden, eine Fachfirma beauftragen und vorab bei der Stadt erfragen, wo und wie abgegeben werden darf.
Die Regeln sind sehr unterschiedlich: Hamburg nimmt Asbestzement (Eternitplatten) nur auf dem Hof Bahrenfeld gegen Entgelt an. Mannheim nimmt Kleinstmengen aus Haushalten nur auf dem ABG-Recyclinghof an, verpackt in Folie. Köln und Stuttgart nehmen Asbest nicht an.
Altholz und Renovierungsabfälle
Unbehandeltes und leicht behandeltes Altholz aus dem Innenbereich nehmen viele Höfe an, in Stuttgart und Mannheim gegen Gebühr. Holz für den Außenbereich oder mit Holzschutzmitteln ist oft ausgeschlossen. Berlin zählt Altholz zum kostenfreien Sperrmüll bis 3 m³ je Pkw.
Die Höfe in deiner Stadt findest du auf der Städteübersicht.
Allgemeine Informationen. Regeln, Mengen und Gebühren hängen vom Entsorger deiner Stadt ab. Die genannten Beispiele nennen den Stand der jeweiligen Quelle (siehe Über die Daten).