Alte Autoreifen gehören weder in die Restmülltonne noch in den Wald. Sie sind Sonderabfall mit eigenen Entsorgungswegen. Es gibt im Wesentlichen zwei Möglichkeiten.
1. Beim Reifenhändler abgeben
Wer neue Reifen kauft oder montieren lässt, kann die alten meist gleich dort lassen. Die Werkstatt nimmt sie zurück und berechnet dafür oft eine Entsorgungsgebühr pro Reifen. Wer Reifen ohne Neukauf abgeben möchte, sollte vorher anrufen, denn nicht jeder Händler nimmt das an.
2. Am Wertstoffhof abgeben
Viele Höfe nehmen Altreifen an, meist gegen Gebühr und oft nur in begrenzter Stückzahl. Manche Betreiber nehmen sie gar nicht an. In Hamburg zum Beispiel werden Altreifen nur gegen Entgelt angenommen. Wie es auf dem Hof in deiner Stadt aussieht, steht auf der jeweiligen Hofseite unter „Nimmt an“ und „Kosten“.
Mit oder ohne Felge?
Reifen mit Felge sind schwerer und werden häufig anders berechnet als Reifen ohne Felge. Teilweise werden Kompletträder gar nicht angenommen. Wer die Wahl hat, lässt die Reifen vom Händler von der Felge ziehen.
Worauf du achten solltest
- Reifen sauber und ohne Fremdstoffe wie Felgenreste oder Öl abgeben.
- Stückzahl vorher klären, vor allem bei mehr als vier Reifen.
- Gewerbliche Mengen, etwa aus Werkstatt oder Landwirtschaft, gehören nicht an den Hof, sondern zu einem Entsorgungsfachbetrieb.
- Reifen niemals verbrennen oder illegal ablagern: Das ist eine Umweltstraftat und teuer.
Vor der Fahrt prüfen: Annahmeregeln, Mengen und Gebühren legt jeder Entsorger selbst fest. Auf den Einzelseiten dieser Website stehen sie für jeden Hof mit Quelle und Stand.
Den Hof in deiner Nähe findest du auf der Städteübersicht oder über die Suche.
Allgemeine Informationen. Regeln, Mengen und Gebühren hängen vom Entsorger deiner Stadt ab. Die genannten Beispiele nennen den Stand der jeweiligen Quelle (siehe Über die Daten).